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„Der Fluch oder das Ende des Inkareiches“ – Neueste Veröffentlichung der Theatergruppe “Ojo Morado” |
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Die Theatergruppe „Ojo Morado" veröffentlicht zu jedem Stück, das sie aufgeführt hat, das Drehbuch, in dem alle Schauspieler und andere Mitwirkende, wie zum Beispiel bei der musikalischen Begleitung oder bei der Technik, aufgeführt sind; so auch das Drehbuch des Theaterstücks „Der Fluch oder das Ende des Inkareiches", das im Jahr 2004 erstmals aufgeführt wurde. Da die Kulturstiftung „Arnoldo Schwimmer", die die Veröffentlichung der fünf vorangegangenen Theatertexte finanzierte, ihre Arbeit in Bolivien eingestellt hat, mussten wir die Finanzierung dieses Mal selbst übernehmen. Aus diesem Grunde konnte es leider erst jetzt herausgegeben werden. Die Jugendlichen erklären die Zielsetzung in unserem Dreijahresplan, in dem diese Veröffentlichungen als Aktivität festgehalten sind, mit folgenden Worten: „Wir wollen, dass die Gesellschaft die Arbeit, die wir leisten, kennenlernt und somit zeigen, zu was wir fähig sind und was für Probleme wir haben."
Wir glauben, dass es für das Selbstbewusstsein dieser Jugendichen sehr wichtig ist, eine Plattform zu haben, mit Hilfe derer sie sich öffentlich ausdrücken können. Außerdem ist es eine schöne Erinnerung, ein solches Bändchen mit seinem aufgedruckten Namen zu haben. Die Jugendlichen machen Erfahrungen, die sie nie wieder in ihrem Leben vergessen werden, um so mehr die Aufführungen auch gefilmt und auf DVD gebrannt werden.
Von jedem Theatertext werden 500 Ausgaben gedruckt. Jeder Mitwirkende erhält eine Ausgabe geschenkt. Der Rest wird nach und nach verkauft, um die verursachten Kosten zu decken.
Stefan Gurtner, Stand August 2010
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Neues Stück der Theatergruppe „Ojo Morado" |
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Neues Stück der Theatergruppe „Ojo Morado"
Am Samstag, den 31. Juli fand im Hof von Tres Soles vor Familienangehörigen und Freunden die Premiere des neusten Theaterstücks unserer Theatergruppe Ojo Morado statt, „Mein Cousin ist mein Vater", frei nach einer Erzählung der bolivianischen Schriftstellerin Gaby Vallejo. Es handelt von einem Vater, der ständig seine Kinder misshandelt und unerklärlicherweise in einen kleinen Jungen verwandelt wird, der nun ebenfalls Misshandlungen erlebt.
Um die Geschichte zu „theatralisieren", hat die Theatergruppe „Ojo Morado" in einer zweieinhalbjährigen Projektarbeit im Hof von Tres Soles ein kleines Dorf aus Lehmziegeln gebaut. Im Haus der besagten Familie, in der Schule und im Frisörladen tummeln sich abwechslungsweise „echte" Schauspieler mit selbstgebauten Puppen. Seit Jahren versucht die Theatergruppe „Ojo Morado" die traditionellen Formen des Theaters, bestehend aus Bühne und Zuschauerraum, aufzulösen. Zum ersten Mal wird auch mit audiovisuellen Bildern experimentiert, die die gespielten Szenen kommentieren und ergänzen sollen.
Im Verlauf dieses Jahres sollen noch drei Aufführungen stattfinden: am 28. August, am 25. September und die letzte am 30. Oktober.
Stefan Gurtner, Stand August 2010
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(Gemeinschaft Kath. Männer und Frauen)
Die diesjährige Kollekte, die im Abschlussgottesdienst des jährlich stattfindenden mehrtägigen KMF-Kongresses in Fellbach-Stuttgart erzielt wurde, stellte der KMF dem Projekt Tres Soles zur Verfügung. Tres Soles darf sich über einen Spendeneingang von 1.308,45 Euro freuen!
Auslöser für diese Aktion war, wenn man es recht betrachtet, eine Lesereise im Jahr 2009. Es war die Lesereise von Stefan Gurtner, der mit seinem Buch „Die Straßenkinder von Tres Soles" auf sein Projekt aufmerksam machen und Spenden sammeln wollte.
Stefan Gurtner war vom päd. Arbeitskreis des KMF unter der Leitung von Klaus Neumann und Johannes Menze im Oktober ins Kloster Drübeck zu einer Lesung eingeladen worden - und beeindruckte die Teilnehmer mit seinem Projekt, seinem Buch, mit seinen Erzählungen und mit seiner Person. (s. Bericht unter www.kmf-net.de/arbeitskreise/paedagogischer-arbeitskreis)
Um so mehr hat man sich bei Tres Soles gefreut, als einer der Mitarbeiter zu einem Vortrag auf dem Kongress in Fellbach-Stuttgart zum Thema des Kongresses „Gott, die Stadt und der Mensch" eingeladen wurde, um anhand des Beispiels von Tres Soles über Mega-Cities und ihre Schattenseiten zu referieren.
Mit der Kollekte des Abschlussgottesdienstes und deren Spende an Tres Soles am 09. April 2010 schloss sich der Kreis, der seinen Anfang in der Begegnung im Herbst 2009 in Drübeck genommen hatte.
Wir danken dem KMF herzlich für diese Spende - insbesondere Klaus Neumann und Johannes Menze, die sich mit Nachdruck für uns eingesetzt haben!
Wer mehr über den KMF erfahren möchte, findet unter www.kmf-net.de ausführliche Informationen.
für Tres Soles: Sabine Jorkowski |
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Spendenlauf der Schule im Emsbachtal übertrifft alle Erwartungen! |
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Liebe Schülerinnen und Schüler der Schule im Emsbachtal,
hier findet ihr unter News nun endlich wie versprochen den Zeitungsartikel über euren tollen Spendenlauf und denBericht von mir über meinen Schulbesuch bei euch.
Wenn ihr ein Foto von euch oder ein Foto von euch vom Spendenlauf habt, könnt ihr mir (
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) gerne eines schicken und es wird dann unter News/Spendenlauf der Emsbachtal-Schule zu sehen sein.
Schöne Ferien wünscht euch,
Sabine Jorkowski
Tres Soles sagt der Schule im Emsbachtal Danke!
Am vorletzten Schultag, dem 01. Juli 2010, besuchte Sabine Jorkowski die Schule im Emsbachtal, um Grüße und Dankesworte von Tres Soles zu überbringen. Lange schon hatte sie darauf gewartet im Namen des Projektes, allen Schülerinnen und Schülern, den Eltern, der Lehrerschaft und ganz besonders der engagierten Initiatorin Julia Hofmann, Sportlehrerin an der Schule und seinerzeit noch Referendarin, sowie dem Schulleiter Bernd Steioff für den Spendenlauf und das tolle Ergebnis von unglaublichen 6.000 € zu danken.
Der Projekttag der Schule zum Schuljahresende bot sich hierfür an, denn auch die Eltern waren in den Projekttag eingebunden. Sie waren es schließlich, wie Sabine Jorkowski betonte, die ihre Geldbörsen bereitwillig geöffnet hatten, um ihre Sprößlinge zu unterstützen. Im Vorfeld des Spendenlaufs hatte die Sozialpädagogin Inga Buhl zusammen mit Frau Hofmann bereits Schüler, Lehrer und Eltern umfassend über das Projekt informiert, so dass sich Sabine Jorkowski in ihrer Dankesrede auf eine kurze Zusammenfassung beschränkte. Trotz der kurzen Redezeit, die ihr zur Verfügung stand, ging sie auf die kritischen Stimmen ein, die ihren Unmut darüber zeigten, dass die Schule mit diesem Geld ein Projekt „am Ende der Welt" unterstützte anstatt das Geld in Deutschland zu belassen.
Das Projekt zeichne sich dadurch aus, dass die Kinder und Jugendlichen neben der Grundversorgung und dem Bildungsangebot menschliche Begleitung und eine liebevolle Erziehung erfahren. Alternativ zu den herkömmlichen Erziehungsmethoden wird das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein dieser durch Missbrauch und Misshandlungen traumatisierten Kinder durch viele spielerische Aktivitäten, u.a. durch das Pädagogische Theater, gefördert und gefordert, so dass sie eine wirkliche Chance haben, dem fatalen Kreislauf der Opfer-/Täterrolle zu entkommen und „.....die Achtung vor sich und anderen, was wir mit dem schönen Begriff Menschenwürde umschreiben, auf diese Art und Weise wiedererlangen. Leider gibt es nicht allzu viele Projekte, die auf dieser Basis arbeiten", bedauerte Sabine Jorkowski. „Außerdem ist es einzig und allein auf private Spenden angewiesen."
Beeindruckt und dankbar über diesen Spendenlauf und das phänomenale Ergebnis überreichte sie zum Dank für jede Klasse ein Foto in DIN A 4 , auf dem die Kinder und Jugendlichen von Tres Soles ihre selbst gemalten Schilder hochhielten, auf denen „MUCHAS GRACIAS" und „VIELEN DANK" in schön verzierter Schrift zu lesen ist. Darüber hinaus erhielt jeder - passend zu den Schulferien- ein Lesezeichen mit Motiven, die die Kinder und Jugendlichen von Tres Soles gemalt haben. Für die Lehrerschaft gab es noch einige Produkte aus den Werkstätten von Tres Soles wie Tasche, Karten, Schlüsselanhänger etc.
Für Informationen und Fragen, besonders kritischer Art, stehe sie (
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) ebenso wie das Team von Tres Soles jederzeit zur Verfügung!
Zeitungsartikel der Nassauischen Neuen Presse vom 19. Oktober 2009

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Sowohl unter "Kontakte" als auch unter "Die Häuser" kann man sich die Lage der Häuser Tres Soles und Luis Espinal jetzt auch über Google maps ansehen.
Auch von dort lassen sich die virtuellen Rundgänge durch die Häuser starten.
Viel Spaß!! |
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