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Seine Fotos sind mehr als Dokumente. Da sind Kindergesichter. Immer wieder Kindergesichter. Jungen, Mädchen, das kleine Glück, die große Last, Trauer und Hoffnung, sensible Bilder, empathische Fotografie. Ludwig März hat keinen Zweifel an der Richtigkeit seines Handelns, für ihn ist das mehr als der Tropfen auf dem berüchtigten, heißen Stein.
1993 gründete der Fotograf Ludwig März mit Freunden den Verein INTI RUNA (www.intiruna.org). Das Ziel des Zusammenschlusses ist einfach und klar: Hilfe für die Kinder Boliviens, dem ärmsten Land Lateinamerikas. Der Vereinsname INTI RUNA entstammt der Quechua-Sprache der indianischen Hochlandbewohner in den Anden und heißt: "Sonnenmenschen".
Im Jahre 2001 lernte Ludwig März den Schweizer Stefan Gurtner/Tres Soles bei der Theatertournee von "Ojo Morado" durch Deutschland mit „seinen" Ex-Straßenkindern kennen. Durch den guten Kontakt und die Überzeugung, dass Stefan Gurtner hervorragende Arbeit in Bolivien leistet, wurde sein Projekt in die Föderliste von INTI RUNA aufgenommen. Dies war der Anfang einer seit 2005 bestehenden Partnerschaft zwischen INTI RUNA und Tres Soles.
„Wir werden auch in Zukunft Tres Soles unterstützen, weil Stefan Gurtner unser Garant ist für zukunftsweisende und vorbildliche Sozialarbeit in Bolivien."
Die zwölf Jahre, die zwischen der Vereinsgründung und heute liegen, weisen eine erstaunliche Erfolgsbilanz auf:
„Unsere Arbeit zur Unterstützung für Bedürftige lebt hauptsächlich vom Verkauf unseres Kalenders. Es ist ein hochwertiges Produkt. Die komplette Arbeit an dem Kunstwerk ist ehrenamtlich. Die Fotos, die Grafik, der Druck und die Arbeit. Es entstehen keine Verwaltungskosten. Auch meine Reisen zahle ich selbst."
Ludwig März betont :"Jeder Spender ist daran interessiert, dass seine Spende auch ankommt. Unsere Gelder fließen zu 100% in die Hilfsprojekte. Wir haben Vertrauenspersonen vor Ort. Alle arbeiten ehrenamtlich. Die Beiträge und die Spenden sind einsehbar und öffentlich. Nur das schafft Vertrauen."
"Die Armut ist für uns unvorstellbar. Jahrelang gab es Militärregierungen, Misswirtschaft und Korruption. Die Situation ist kaum zu ertragen. Unterernährung, Krankheiten, Analphabetismus, schwache Infrastrukturen. Die Arbeitslosigkeit ist in Zahlen nicht zu fassen. Es wird geschmuggelt, der Drogenhandel ist überall. Die aktuelle Regierung ist gegenüber der Inflationsrate machtlos. Wir helfen konkret. Wir können von hier aus die Not nicht ändern, nur ein wenig mildern. Die "Kinder der Sonne" stehen im wahrsten Sinne des Wortes vor den Scherben einer zerstörten Kultur. Doch INTI RUNA fängt dort an, wo andere schon längst aufgehört haben."
Tres Soles sagt: Danke!
Quellenangaben: U.a. Rheinische Neue Zeitung/ Georg Kiesinger Bericht vom 20.12.2005
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